<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/rss.xsl" media="screen"?>
<rss version="2.0" xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule">
   <channel>
      <language>en</language>
      <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/uk/</creativeCommons:license>
            <pubDate>Thu, 1 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Thu, 1 Jan 1970 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
            <ttl>60</ttl>
      <docs>http://www.audioscrobbler.net/data/webservices</docs>      <title>XredstarX's Last.fm Journal</title>
      <link>http://www.last.fm/user/XredstarX/journal</link>
      <description>The Last.fm journal for XredstarX.
        Last.fm journals are a place to talk about all things music.</description>
      <item>
         <title>Konzertreview Berlin '08</title>
         <link>http://www.last.fm/user/XredstarX/journal/2008/08/28/24ye3f_konzertreview_berlin_%2708</link>
         <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 20:28:09 +0000</pubDate>
         <guid isPermaLink="true">http://www.last.fm/user/XredstarX/journal/2008/08/28/24ye3f_konzertreview_berlin_%2708</guid>
         <description><![CDATA[<div class="bbcode"><a href="http://www.last.fm/event/630653+dredg+at+Kesselhaus+on+26+August+2008" class="bbcode_event">Di., 26. Aug. – dredg, Long Distance Calling</a><br />
<a href="http://www.last.fm/music/dredg" class="bbcode_artist">dredg</a> haben einige Zeit wenig von sich hören lassen und ihr letzter Deutschlandauftritt liegt einige Jahre zurück. Umso erfreulicher, dass die vier Musiker aus San Francisco noch einmal auf ausgiebiger Europatour sind, ehe Anfang 2009 das neue Album erscheint. Klar, dass dabei auch Berlin als Tourstopp nicht fehlen durfte.<br />
Um es vorwegzunehmen: Es war ein großartiges Konzert, das für die Jahre des Wartens entschädigte und gleichzeitig Lust auf das macht, was auf uns zukommt.<br />
<br />
<img src="http://img355.imageshack.us/my.php?image=dsc01621om1.jpg" /><br />
<br />
	Vor dredg durften jedoch Long Distance Calling die Aufmerksamkeit der rund 1000 Besucher genießen. Die Band stammt aus Deutschland und macht Post-Rock: Eine ungewöhnliche Kombination, war dieses Genre bislang hauptsächlich Amerikanern und Skandinaviern vorbehalten gewesen. Doch <a href="http://www.last.fm/music/Long+Distance+Calling" class="bbcode_artist">Long Distance Calling</a> brauchen sich hinter großen Namen nicht verstecken. Die fünf Musiker verstehen ihr Handwerk. Obwohl sie erst seit 2006 zusammen spielen, harmonieren sie prächtig miteinander. Der Sound ist hart für Post-Rock, auf die ruhigeren ausufernden Gitarrenparts folgen laute und mächtige Klänge: Die Double-Bass scheppert, Riffs reihen sich aneinander, Bässe dröhnen. Dies ergibt für den Zuschauer die großartige Verbindung von &quot;sich bewegen müssen&quot; und &quot;in der Musik versinken&quot;.<br />
	Eine dreiviertel Stunde spielen Long Distance Calling, von Song zu Song bekommen die Deutschen mehr Applaus - ein würdiger Support für dredg.<br />
<br />
	Die Kalifornier warten mit einer sehr dezenten Bühnengestaltung auf: Im Hintergrund ein Banner mit einem klassischen gezeichneten Natur-Motiv, links und rechts jeweils eine Stehlampe, wie sie im Wohnzimmer von Oma und Opa steht. Warmes Licht sorgt für eine heimelige Atmosphäre.<br />
	Nach kurzem Intro folgen direkt die beiden Kracher &quot;Ode to the Sun&quot; und &quot;Catch Without Arms&quot;. Die mächtige und markante Stimme von Sänger Gavin bahnt sich ihren Weg durch das Maschinenhaus, Drummer Dino scheint seine gesammte Energie auf das Schlagzeug zu übertragen. Bassist Drew und Gitarisst Mark dagegen bleiben eher im Hintergrund, nicht musikalisch, nur optisch. Das Ende von Catch Without Arms ist leicht abgeändert und geht direkt ins Herz.<br />
	Es folgen &quot;Of the Room&quot; und &quot;Same Ol' Road&quot; von El Cielo. Dino ist bereits beim vierten oder fünften Paar Drumsticks, überall Schweiß.<br />
Dann der erste neue Titel des Abends: &quot;I Don't Know&quot;. Ein recht rhythmischer Song, der einen fragenden Charakter hat. Es folgt &quot;Waterbourne&quot;, ebenfalls neu. Wunderbare Melodie, ist ursprünglich als Theme für einen Independant-Streifen geschrieben worden. Das Publikum nimmt die neuen Songs wohlwollend auf und spendiert viel Applaus.<br />
	Dann kommt&quot;Planting Seeds&quot;, großartig mit schönem Licht in Szene gesetzt. Nach &quot;Tanbark Is Hot Lava&quot; dann die erste Überraschung des Abends. Für den &quot;Symbol Song&quot; hat die Band zwei Saxophonisten mitgebracht. Die beiden älteren Herren mühen sich redlich, leider sind ihre Instrumente etwas zu leise abgenommen.<br />
	Anschließend ein weiterer toller neuer Song mit dem Titel &quot;Dope Shadow&quot;. &quot;Ireland&quot; - eine wunderbare B-Seite und &quot;Savior&quot;, der letzte neue Song folgen.<br />
Zum Schluss gibt's dann noch &quot;Sang Real&quot; und das großartige &quot;Bug Eyes&quot; und als allerletztes &quot;Triangle&quot;. Der Song gehört ganz klar Drummer Dino, aber an dieser Stelle wird nicht verraten, warum...<br />
<br />
	Fazit: dredg sind eine geniale Live-Band, deren Sound den Alben in nichts nachsteht. Hier und da eine kleine Finesse lassen nie das Gefühl aufkommen, dass sie nur ihr Programm herunterspielen. Allein die Bühnenpräsenz des Drummers ist den Eintritt wert. Ich habe im Anschluss noch nie so viele glückliche Menschen mit einem Drumstick gesehen. Die Mischung aus neuen und alten Songs war sehr gelungen, die ganz neuen Sachen klingen typisch nach dredg und verheißen ein tolles kommendes Album.<br />
<br />
<img src="http://img513.imageshack.us/my.php?image=dsc01626ey9.jpg" /></div>]]></description>
               </item>
      <item>
         <title>Potsdam-Konzertbericht</title>
         <link>http://www.last.fm/user/XredstarX/journal/2008/04/13/2cbz_potsdam-konzertbericht</link>
         <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 13:24:35 +0000</pubDate>
         <guid isPermaLink="true">http://www.last.fm/user/XredstarX/journal/2008/04/13/2cbz_potsdam-konzertbericht</guid>
         <description><![CDATA[<div class="bbcode"><a href="http://www.last.fm/event/403897+Wir+sind+Helden+at+Schinkelhalle+on+12+April+2008" class="bbcode_event">Sa., 12. Apr. – Wir sind Helden, One-Two</a><br />
<br />
<br />
<img src="http://img363.imageshack.us/img363/7329/dsc01197gl0.jpg" /><br />
<br />
Zuletzt spielten Wir sind Helden 2003 in Potsdam. Damals hatten sie noch nicht einmal ihr erstes Album &quot;<a title="Wir sind Helden - Die Reklamation" href="http://www.last.fm/music/Wir+sind+Helden/Die+Reklamation" class="bbcode_album">Die Reklamation</a>&quot; veröffentlicht, waren höchst unbekannt und spielten Konzerte vor wenigen Musikliebhabern.<br />
<br />
Wir schreiben das Jahr 2008 und die Vorzeichen haben sich komplett geändert. Die Band hat in der Zwischenzeit mehr als eine Million Alben verkauft und zu einer neuen Welle deutscher Musik beigetragen. Auch das Publikum ist ein ganz anderes als noch vor 5 Jahren. Auf die Frage von Sängerin Judith Holofernes, wer damals dabei war, sind nur ganz vereinzelte Stimmen zu hören. Später wird sich dann auch bei &quot;<a title="Wir sind Helden &ndash; Denkmal" href="http://www.last.fm/music/Wir+sind+Helden/_/Denkmal" class="bbcode_track">Denkmal</a>&quot; zeigen, dass gar nicht mal mehr so viele der Besucher den Text können - so ändern sich die Zeiten.<br />
<br />
Das Waschhaus ist ausverkauft, rund 800-1000 Menschen haben wohl ihren Weg zum Konzert gefunden. Sie werden nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. &quot;Wir sind Helden&quot; haben extra eine dreiköpfige Bläserkombo aus Hannover mit dem Namen &quot;Die Piloten&quot; dabei und spielen mehr als zwei Stunden. Obwohl es die <a title="Wir sind Helden - Soundso" href="http://www.last.fm/music/Wir+sind+Helden/Soundso" class="bbcode_album">Soundso</a>-Tour ist, sind vom neuesten Album nur einige Songs dabei, dafür viele alte Tracks. Von denen sind aber einige umarrangiert worden, um die Bläser mit einzubinden. Das passt. <br />
Aus der kleinen Band, die in kleinen Berliner Clubs spielte, ist eine richtig erfolgreiche und professionelle Truppe entstanden. Die vier sind musikalisch gereift und dennoch sympathisch wie eh und je.<br />
<br />
Die Atmosphäre ensteht durch das nach wie vor so natürliche Verhältnis zum Publikum. Beim Song &quot;<a title="Wir sind Helden &ndash; Die Konkurrenz" href="http://www.last.fm/music/Wir+sind+Helden/_/Die+Konkurrenz" class="bbcode_track">Die Konkurrenz</a>&quot; wird dieses flux in zwei Hälften geteilt. Nun schreien die beiden Hälften abwechselnd &quot;Die Konkurrenz...&quot; und &quot;...schläft nicht!&quot; Vor einem anderen Song wird ein Kamerakind aus dem Publikum ausgewählt, welches dann während des Liedes auf der Bühne stehen und filmen darf. Die Bilder werden über einen Beamer direkt auf die Leinweid hinter der Band projeziert.<br />
<br />
Ein bisschen Politik darf nicht fehlen bei einem Helden-Konzert und so macht die Band zwischendurch auf Tibet aufmerksam - am Ausgang kann man sogar eine Unterschrift der Solidarität setzen.<br />
<br />
Die Band bekommt am Schluss sehr viel Beifall und spielt 3+1 Zugabe.  <br />
Warum können nicht mehr Konzerte so friedlich und entspannt und dennoch euphorisierend ablaufen?</div>]]></description>
               </item>
      <item>
         <title>Die Kraft der britischen See</title>
         <link>http://www.last.fm/user/XredstarX/journal/2008/02/24/2cby_die_kraft_der_britischen_see</link>
         <pubDate>Sun, 24 Feb 2008 19:35:58 +0000</pubDate>
         <guid isPermaLink="true">http://www.last.fm/user/XredstarX/journal/2008/02/24/2cby_die_kraft_der_britischen_see</guid>
         <description><![CDATA[<div class="bbcode"><a href="http://www.last.fm/event/449955+British+Sea+Power+at+Lido+on+20+February+2008" class="bbcode_event">Mi., 20. Feb. – British Sea Power, Sir Simon Battle</a><br />
<br />
Ein schmächtiger junger Mann betritt die Bühne, macht sich an einigen Kabeln zu schaffen und zieht einen ipod aus der Tasche. Ist das etwa...?<br />
<br />
Ja, genau, dieser junge Mann ist die Vorband. Sir Simon Battle, wie sich die Band nennt, ist leider nur zu einem Viertel anwesend. Der junge Mann versucht zu erklären: &quot;Ich bekam am Freitag einen Anruf von British Sea Power, ob wir nicht die kleine Deutschlandtour supporten wollen. Leider war es nicht möglich, die Band so schnell zusammenzubekommen.&quot;<br />
Er selbst spielt auf einer elektrischen Gitarre und singt dazu. Das klingt nicht schlecht. Als dann bei einigen Stücken noch der Rest der Band aus dem ipod erklingt, da macht <a href="http://www.last.fm/music/Sir+Simon+Battle" class="bbcode_artist">Sir Simon Battle</a> durchaus Lust auf mehr.<br />
<br />
Nach einer guten halben Stunde räumt die Ein-Mann-Band das Feld für die großen Jungs. <a href="http://www.last.fm/music/British+Sea+Power" class="bbcode_artist">British Sea Power</a> geben sich die Ehre. Vom Band erklingt der Opener des neuen Albums. Die fünf Jungs begeben sich auf die Bühne. Unterstützung erhalten sie von einer Violinistin. Es folgt der furiose Track <a title="British Sea Power &ndash; Lights Out For Darker Skies" href="http://www.last.fm/music/British+Sea+Power/_/Lights+Out+For+Darker+Skies" class="bbcode_track">Lights Out For Darker Skies</a>.<br />
In den folgenden knapp zwei Stunden spielen weitere 17 Songs, unter denen sich viele Songs des neuen Albums befinden. Die Atmosphäre ist unglaublich entspannt, aber intensiv - viele Konzertbesucher lauschen einfach den Songs der Band. Erst gegen Ende kommen ein paar mehr Menschen in Tanzlaune. Absolutes Highlight für mich ist die Einspielung einer Videoprojektion mit Szenen des Meeres zu <a title="British Sea Power &ndash; The Great Skua" href="http://www.last.fm/music/British+Sea+Power/_/The+Great+Skua" class="bbcode_track">The Great Skua</a>.<br />
<br />
<img src="http://home.arcor.de/nosebluntslide/DSC01171_3.jpg" /><br />
<br />
Weitere Highlights sind <a title="British Sea Power &ndash; No Lucifer" href="http://www.last.fm/music/British+Sea+Power/_/No+Lucifer" class="bbcode_track">No Lucifer</a> mit den eingänigen &quot;Easy, easy&quot;-Rufen, <a title="British Sea Power &ndash; A Rock" href="http://www.last.fm/music/British+Sea+Power/_/A+Rock" class="bbcode_track">A Rock</a> und die <a title="British Sea Power &ndash; Waving Flags" href="http://www.last.fm/music/British+Sea+Power/_/Waving+Flags" class="bbcode_track">Waving Flags</a>, aber eigentlich bilden alle Songs des Abends ein stimmiges Gesamtkunstwerk.<br />
<br />
Der Live-Sound ist richtig klasse, insbesondere die Trompete steigert den Gesamtsound, so dass man sich mitunter an Arcade Fire erinnert fühlt. Dabei kommen BSP aus einer ganz anderen Ecke ;) Am Ende gehen dann die Bandmitglieder noch ganz gut ab und verursachchen ein mittelgroßes Chaos. <br />
<br />
Ein wunderbarer Abend in einem richtig guten Laden.<br />
<br />
<img src="http://home.arcor.de/nosebluntslide/DSC01172_2.jpg" /></div>]]></description>
               </item>
   </channel>
</rss>