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            <pubDate>Thu, 1 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Thu, 1 Jan 1970 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <docs>http://www.audioscrobbler.net/data/webservices</docs>      <title>romanmoeller's Last.fm Journal</title>
      <link>http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal</link>
      <description>The Last.fm journal for romanmoeller.
        Last.fm journals are a place to talk about all things music.</description>
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         <title>Plattenteller: Young Knives – Ornaments From The Silver Arcade (2011)</title>
         <link>http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal/2011/04/16/4bzw52_plattenteller:_young_knives_%E2%80%93_ornaments_from_the_silver_arcade_(2011)</link>
         <pubDate>Sat, 16 Apr 2011 18:58:26 +0000</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div class="bbcode"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/6/60/Young_Knives_Ornaments.jpg/220px-Young_Knives_Ornaments.jpg" /><br /><br /><strong>Das neue Album meiner Lieblings-Indie-Band ist da! Die Musiksaison ist eröffnet. Ob das dritte Studioalbum die Erwartungen erfüllen kann, das klären wir jetzt!</strong><br /><br />Ich weiß noch, wie ich vor ca. 3 Jahren das zweite Studioalbum „<a title="The Young Knives - Superabundance" href="http://www.last.fm/music/The+Young+Knives/Superabundance" class="bbcode_album">Superabundance</a>“ zum ersten Mal auflegte (und wenig später auch rezensierte) und fast panische Angst hatte, dass meine Lieblings-Indie-Band ihren zweiten Longplayer verpatzt – zu gut erschien mir das Debüt „<a title="The Young Knives - Voices of Animals and Men" href="http://www.last.fm/music/The+Young+Knives/Voices+of+Animals+and+Men" class="bbcode_album">Voices of Animals and Men</a>“ – zu groß war die Befürchtung, das die Knives das nicht wiederholen konnten. Die Angst war unbegründet – denn das zweite Album war im Rahmen einer gesunden Weiterentwicklung das Album des Jahres 2008. Doch: die gleiche Angst beschleicht mich auch dieser Tage wieder, als ich die dritte Platte erstmalig auflege und gespannt den Klängen lausche, die mich erwarten. Was die <a href="http://www.last.fm/music/Young+Knives" class="bbcode_artist">Young Knives</a> neben messerscharfen Gitarren vor allem ausgezeichnet hat, waren offenkundig hirnrissige Liyrics – auf diesem Album vollzieht sich die größte Veränderung im textlichen Bereich. Die Texte sind zwar kryptisch gelieben, doch sind sie nicht mehr völlig bescheuert – wer also darauf wartet, dass die Knives wieder darüber singen, Collagen aus Gesichtern von toten Menschen zu fertigen („<a title="Young Knives &ndash; In the Pink" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/In+the+Pink" class="bbcode_track">In the Pink</a>“) oder am Gartenschlauch zu nuckeln („<a title="Young Knives &ndash; Counters" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Counters" class="bbcode_track">Counters</a>“), der kann lange warten. Irgendwie ist das schon schade – denn diese Texte gehörten bislang stets zum Markenkern der Formation.<br /><br />Nun ins Detail: der Opener „<a title="Young Knives &ndash; Love My Name" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Love+My+Name" class="bbcode_track">Love My Name</a>“ ist auch die erste Singelauskopplung und handelt, wie man weiß, davon, dass wir uns unser ganzes Leben über verändern, doch lediglich unser Name bleibt – als Singleauskopplung und Opener des Albums ist der Track die goldrichtige Wahl – denn der Gitarrenteppich haut wenigstens rein wie damals bei „<a title="Young Knives &ndash; Terra Firma" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Terra+Firma" class="bbcode_track">Terra Firma</a>“ (der ersten Singleauskopplung des Vorgängers!). Dann folgt „<a title="Young Knives &ndash; Woman" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Woman" class="bbcode_track">Woman</a>“ – und der Hörer ist zum ersten Mal völlig überrascht und vielleicht auch ernüchtert – denn neben Gitarren (wie immer auf den Punkt gezupft) wird dieser Song auch von Horn-Einsatz (!) und weiblichen Background-Vocals (!!) geprägt – das muß erstmal sacken! Bei mehrmaligem Hören wird jedoch klar, dass dieser Titel die Weiterentwicklung der Knives symbolisiert und genau die Abwechslung zwischen harten Gitarrenriffs bringt, die das Album braucht, damit es nachher nicht heisst, dass sich die Jungs nur noch selbst wiederholen und keine neuen Einfälle mehr haben – dank (wie eigentlich auf dem ganzen Album) Melodien, die sofort im Ohr bleiben, wird die Nummer jedes Mal größer. Genauso wie „Woman“ könnte der dritte Titel „<a title="Young Knives &ndash; Everything Falls Into Place" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Everything+Falls+Into+Place" class="bbcode_track">Everything Falls Into Place</a>“ die nächste Singleauskopplung werden – die Gitarre ist wieder da, der Refrain bleibt sofort hängen, animiert gar zum Mitsingen.<br /><br />Nach dem Opener ist „<a title="Young Knives &ndash; Human Again" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Human+Again" class="bbcode_track">Human Again</a>“ dann für mich das zweite absolute Highlight. Zackige Gitarren als Intro, dann ein Klangteppich mit Keyboard à la Kaiser Chiefs – und schon geht’s los! Im Text könnte es um Geschlechtsverkehr gehen (<em>„Throw your bones up against the wall / In the morning you will feel human again / Loose yourself in the eye of the storm / In the morning you will feel human again“</em>) – vielleicht, denn sicher ist gar nichts bei den Young Knives, auch nicht auf dem dritten Album! „<a title="Young Knives &ndash; Running From A Standing Start" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Running+From+A+Standing+Start" class="bbcode_track">Running From A Standing Start</a>“ hat ein Intro wie ein Kaiser Chiefs-Hit (von Mark Ronson abgemischt!) und klingt ab Vokaleinsatz und insbesondere im Refrain (<em>„Running from a standing start / Trying to get to the line“</em>) klingt wie ein <a href="http://www.last.fm/music/Oasis" class="bbcode_artist">Oasis</a>-Song aus besseren Tagen, was positiv zu verstehen ist. Der melodisch am wenigsten fröhliche Song folgt dann mit „<a title="Young Knives &ndash; Sister Frideswide" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Sister+Frideswide" class="bbcode_track">Sister Frideswide</a>“ – auch hier gibt’s allerdings wieder einen Refrain, der sofort hängen bleibt. Wo haben die Jungs nur auf einmal die ganzen Killer-Refrains her?<br /><br />Obwohl „<a title="Young Knives &ndash; Vision In Rags" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Vision+In+Rags" class="bbcode_track">Vision In Rags</a>“ dann etwas elektronischer klingt und damit eigentlich Abwechslung reinbringen sollte, handelt es sich hier irgendwie um Füllmasse, den einzigen Ausreißer ins leichte Mittelmaß und damit zum schwächsten Song des Albums. Die Strophe ist langweilig und der Refrain ist irgendwie zu beliebig und hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Zum Glück geht’s dann mit „<a title="Young Knives &ndash; Go To Ground" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Go+To+Ground" class="bbcode_track">Go To Ground</a>“ wieder steil aufwärts! Intro sind hier wieder die zackigen Gitarren, die der Nummer auf die Beine helfen. Nach der Strophe und kurzem „Oh ho ho ho ho!“ folgt die nächste Refrain-Killer-Melodie. Über den Text (<em>„If we don’t go to ground / together we may drown“</em>) mag dann jeder philosophieren, wie es ihm beliebt. Der Refrain ist jederzeit eingerahmt von stilsicherem Gitarreneinsatz. „<a title="Young Knives &ndash; Silver Tongue" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Silver+Tongue" class="bbcode_track">Silver Tongue</a>“ eröffnet mit dem „frechsten“ Gitarreneinsatz des Albums – großes Kino! Auch hier hört man wieder weibliche Background-Vocals – alles halb so schlimm.  „Go To Ground“ und „Silver Tongue“ – beides heisse Single-Kandidaten. „<a title="Young Knives &ndash; Storm Clouds" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Storm+Clouds" class="bbcode_track">Storm Clouds</a>“ ist dann sowas wie ein verlängertes Fade-Out, das etwas an „<a title="Young Knives &ndash; The Current Of The River" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/The+Current+Of+The+River" class="bbcode_track">The Current Of The River</a>“ vom Vorgänger erinnert – die einzigen Textzeilen: <em>„What have you done now? / Look what you’ve done now / Storm clouds come and rain on me“</em>. Das kann alles heissen und das soll es möglicherweise auch. Mit „<a title="Young Knives &ndash; Glasshouse" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Glasshouse" class="bbcode_track">Glasshouse</a>“ geht das Album solide, aber nicht überragend und unter Verwendung des politisch nicht korrekten Wortes „fuck“ zu Ende.<br /><br />Was ist nun das Fazit? Die textliche Veränderung bleibt als größter Wermutstropfen, die musikalische Veränderung ist zu verkraften. Das Problem, was der Hörer der ersten Stunde hat, ist natürlich, dass das Album mit den beiden Vorgängern verglichen wird und daher manchem auch weniger gefallen könnte. Wäre „<a title="Young Knives - Ornaments From the Silver Arcade" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/Ornaments+From+the+Silver+Arcade" class="bbcode_album">Ornaments From the Silver Arcade</a>“ das erste YK-Album und hätten die Jungs das auch noch 2006 rausgehauen, wären sie möglicherweise so groß wie die <a href="http://www.last.fm/music/Kaiser+Chiefs" class="bbcode_artist">Kaiser Chiefs</a>. Mindestens. Beste <a href="http://www.last.fm/tag/indie" class="bbcode_tag" rel="tag">indie</a>-Band – Titel verteidigt!</div>]]></description>
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         <title>Die ultimative Lobhudelei: Donald Jay Fagen</title>
         <link>http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal/2010/11/19/41z7lf_die_ultimative_lobhudelei:_donald_jay_fagen</link>
         <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:12:09 +0000</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div class="bbcode">Willkommen im Club, Donald! Als erstem Solointerpreten ist <a href="http://www.last.fm/music/Donald+Fagen" class="bbcode_artist">Donald Fagen</a> das Kunststück gelungen, mehr als 1000 Plays in meiner <a href="http://www.lastfm.de/user/romanmoeller/library">Last.fm-Musikbibliothek</a> zu erreichen. Damit befindet er sich in bester Gesellschaft mit meinen absoluten Lieblinsgruppen, zu denen natürlich auch <a href="http://www.last.fm/music/Steely+Dan" class="bbcode_artist">Steely Dan</a> bereits seit gefühlten Ewigkeiten zählen. Auf Steely Dan will ich an dieser Stelle gar nicht weiter eingehen - nach sieben großartigen Alben, in denen es inhaltlich entweder um Drogen und/oder Sex (bevorzugt Impotenz!) ging, begann Fagen ab 1982 eine Solikarriere, die zunächst das Debütalbum &quot;The Nightfly&quot; hervorbrachte.<br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/c/c7/Donald_Fagen_-_The_Nightfly.jpg" /><br /><br />Ohne Zweifel legt Fagen hier eines der besten und wichtigsten Alben der gesamten 80er Jahre vor - gleiches gilt für das stilistisch nicht mehr zu toppende Cover. Das hier Qualität abgeliefert wird, lässt sich bereits an den Gastmusikern erkennen: die Mitwirkenden sind unter anderem aus dem Dunstkreis von Bands wie Toto, Blood, Sweat &amp; Tears und natürlich Steely Dan bestens bekannt. Fagen hat seine Kontakte also bestens genutzt, warscheinlich hat er das eine oder andere Solo allerdings doch mit einiger Strenge beurteilt - wer weiß schon genau, wer beim Vorspielen auch noch alles gescheitert ist?<br /><br />Opener ist &quot;I.G.Y.&quot; - ein Titel, der das Internationale geopsphysikalische Jahr thematisiert - und so verwundert es nicht, dass Fagen fragt: <em>&quot;What a beautiful world this will be? What a glorious time to be free?</em> - eine Frage die wie universal für nicht eingehaltende Wahlversprechen der Politik zu sein scheint. Nach dem schmissigen &quot;Green Flower Street&quot; folgt &quot;Ruby Baby&quot;, eine mehr als gelungene Coverversion, die das fade Original der Drifters bei weitem in den Schatten stellt. Nach &quot;Maxine&quot; (mit wunderbarem Piano-Intro!) folgt mit &quot;New Frontier&quot; einer der besten Stücke von Fagen - ein Song über eine Party in einem ausgedienten Luftschutzbunker: <em>&quot;It's just a dugout that my dad build, in cas the reds decide to push the button down.&quot;</em> Und: <em>&quot;We've got provisions and lots of beer, the key word is survival on the new frontier.&quot;</em><br /><br /><object width="425" height="350">                        <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bsRpNFXL67c"></param>                        <param name="wmode" value="transparent"></param>                        <embed src="http://www.youtube.com/v/bsRpNFXL67c" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed>                    </object><br /><br />Es folgt der Titeltrack &quot;The Nightfly&quot;, in dem sich auch der Sinn des Covers auflöst. Fagen singt aus Sicht von Lester dem Radiomoderator der Jazz-Station WJAZ, der in einer Nachtsendung Jazz-Musik spielt und Hörergespräche führt. Und so fordert Fagen: <em>&quot;Won't you turn your radio down? Respect the seven second delay we use.&quot;</em> Beschwingt und entspannt klingt die Platte mit &quot;The Goodbye Look&quot; und vor allem &quot;Walk Between Raindrops&quot; aus. <br /><br />Während sich <a href="http://www.last.fm/music/Walter+Becker" class="bbcode_artist">Walter Becker</a> (sowas wie die zweite Hirnhälfte von Steely Dan - natürlich gleichberechtigt!) noch auf Hawaii aufhielt, um angeblich oder auch bestätigt von den Drogen wieder loszukommen, fiel Fagen in eine kleine Schaffenskrise und litt unter einer Schreibblockade - in dieser Zeit bis zu seinem zweiten Soloalbum 1993 hat er musikalisch nur wenig gemacht - unter anderem nahm Fagen für den Soundtrack des Filmes &quot;Bright Lights, Big City&quot; den Titel &quot;Century's End&quot; auf, der doch meiner Ansicht nach eindeutig zu seinen allerbesten Titeln gehört:<br /><br /><object width="425" height="350">                        <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RKNMaArursQ"></param>                        <param name="wmode" value="transparent"></param>                        <embed src="http://www.youtube.com/v/RKNMaArursQ" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed>                    </object><br /><br />Bevor Fagen 1994 das erste Soloalbum von Walter Becker produzierte (&quot;11 Tracks Of Whack&quot; mit 12 Tracks), nahm Fagen 1993 seine zweite Soloplatte &quot;Kamakiriad&quot; (wiederum von Walter Becker produziert) auf.<br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/a/a3/Donald_Fagen_-_Kamakiriad.jpg" /><br /><br />Von seinen drei bisher erschienenen Soloplatten dürfte es sich bei &quot;Kamakiriad&quot; um die bisher in sich geschlossenste Produktion handeln - wer Fagen (und auch Becker) eher nicht im Detail hört, könnte &quot;Kamakiriad&quot; warscheinlich als Fahrstuhlmusik oder im Hotelfoyer dudeln lassen, ohne das es groß auffällt, was natürlich wiederum eine riesige Beleidigung für den Meister wäre. Rahmenhandlung des Albums ist, dass der Erzähler (Fagen!?) eine Reise mit einem Traumauto unternimmt, welches sich &quot;Kamakiri&quot; nennt. So macht der Erzähler/Fagen mit diesem an mehreren Stationen halt und muß im letzten Titel &quot;Teahouse On The Tracks&quot; entscheiden, ob er seine Reise beenden will oder diese ins Unbekannte fortsetzt. Highlights sind für mich das schmissige &quot;Springtime&quot; (musikalisch sowas wie das &quot;Green Flower Street&quot; der Platte) und das entspannte &quot;On The Dunes&quot;, dass herrlich wie ruhige See vor sich hinplätschert und mit einer Spieldauer von 8:08min. erfreulicherweise nie zu enden scheint.<br /><br />Nachdem sich Walter Becker und Donald Fagen dann jeweils ein Album gegenseitig produziert haben, konnten beide eigentlich auch wieder als Steely Dan zusammenarbeiten, was auch geschah: &quot;Two Against Nature&quot; war 2000 das große Dan-Comeback, welches den Grammy als bestes Album erhielt, und damit Rüpel-Rapper Eminem zuvor kam, worüber ich mich damals einen Kullerkeks gefreut habe. Nach einem weiteren Dan-Album (&quot;Everything Must Go&quot;, 2003) erschien dann mit &quot;Morph The Cat&quot; 2006 das dritte und bisher letzte Soloalbum von Fagen.<br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/3/3e/MorphTheCat.jpg" /><br /><br />Opener und Titeltrack ist &quot;Morph The Cat&quot; - hier lässt Fagen in Gedanken eine übergroße Katze über New York einschweben - muß man erstmal drauf kommen. &quot;H Gang&quot; erzählt uns die offenbar zu kurze Geschichte einer Band und erinnert irgendwie an &quot;Parker's Band&quot; vom Steely Dan-Album &quot;Pretzel Logic&quot; (1974). In &quot;What I Do&quot; skizziert Fagen einen Dialog zwischen dem Geist von Ray Charles und einer jüngeren &quot;Ausgabe&quot; von sich selbst. <br /><br />&quot;Bright Nitegown&quot; ist dann wieder die schmissige Nummer, die obligatorisch ist - und nach &quot;The Great Pagoda Of Funn&quot; folgt mit &quot;Security Joan&quot; ein lyrisches Highlight: Fagen verguckt sich in eine Flughafensicherheitsbeamte und singt: <em>&quot;Girl you won't find my name on you list, honey you know I ain't no terrorist. Confiscate my shoes, my cell phone. You know I love, love, love you. Security Joan.&quot;</em> - der noch gegenwärtige Eindruck der Ereignisse vom 11. September 2001 ist nicht zu überhören. Nach dem entspannten &quot;The Night Belongs To Mona&quot; folgt dann mit &quot;Mary Shut The Garden Door&quot; mein musikalisches Highlight der Platte, mit dem Fagen es irgendwie schafft, eine düstere, bedrohliche Stimmung heraufzubeschwören, ohne gleich völlig melancholisch zu werden.<br /><br /><object width="425" height="350">                        <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/OHsFhsAWyCk"></param>                        <param name="wmode" value="transparent"></param>                        <embed src="http://www.youtube.com/v/OHsFhsAWyCk" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed>                    </object><br /><br />Und nach &quot;Morph The Cat (Reprise)&quot; ist die Platte auch schon zu Ende! Was bleibt zu sagen? Fagen grinst oder lacht nie - er schaut immer böse oder grimmig. Den teils bitterbösen sarkastischen Humor hebt er sich lieber für seine Musik auf - niemand ist darin besser. Trotz der überschaubaren Solo-Diskografie (nächstes Jahr ist immerhin die vierte Solo-Platte geplant!) zählt Donald Jay Fagen zu den besten Songwritern und irgendwie auch Entertainern (auch wenn er das auf dem Papier nie sein wollte), die je das Licht der Welt erblickt haben. Daran kann nach meiner Ansicht überhaupt kein Zweifel bestehen.</div>]]></description>
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         <title>Plattenteller: Blood, Sweat &amp; Tears - Child Ist The Father To The Man (1968)</title>
         <link>http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal/2009/01/05/2djuyp_plattenteller:_blood,_sweat_&_tears_-_child_ist_the_father_to_the_man_(1968)</link>
         <pubDate>Mon, 5 Jan 2009 18:25:47 +0000</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div class="bbcode"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/a/a4/Blood%2CSweat%26TearsChildIsFathertotheMan.jpg/200px-Blood%2CSweat%26TearsChildIsFathertotheMan.jpg" /><br /><br /> Noch ohne <a href="http://www.last.fm/music/David+Clayton-Thomas" class="bbcode_artist">David Clayton-Thomas</a> liefern <a href="http://www.last.fm/music/Blood,+Sweat+&amp;+Tears" class="bbcode_artist">Blood, Sweat &amp; Tears</a> meiner Ansicht nach mit dieser Scheibe ein erstaunliches bis deliziöses Debüt ab, das noch weniger vom Jazz, als vom Blues geprägt ist - wenngleich natürlich Trompete, Saxophon &amp; Co. hier bereits häufig zum Einsatz kommen. Großer Pluspunkt im Vergleich zur schon mit dem zweiten Album beginnenden Clayton-Thomas-Ära ist auf jeden Fall, das dieses erste Album viel abwechslungsreicher und vielschichtiger ist.<br /><br />Opener ist “Overture” - auch wenn das Lachen im Hintergrund etwas rätselhaft ist, so finde ich es schonmal sehr gut, wenn ein Album mit einem Titel namens “Overture” beginnt (und mit “Underture” endet). Da weiß man gleich: jetzt kommt keine Platte für den Dudelfunk, jetzt kommt möglicherweise etwas großartiges! Zweiter Titel ist <a href="http://www.last.fm/music/Al+Kooper" class="bbcode_artist">Al Kooper</a>’s Komposition “<a title="Blood, Sweat &amp; Tears &ndash; I Love You More Than You'll Ever Know" href="http://www.last.fm/music/Blood,+Sweat+&amp;+Tears/_/I+Love+You+More+Than+You'll+Ever+Know" class="bbcode_track">I Love You More Than You'll Ever Know</a>”, eine großartige Ballade - die Nummer ist zwar aufgrund des Textes und der Melodie durchaus eingängig und bleibt sofort im Gedächnis, aber trotzdem sophisticated genug, um nicht als belanglos durchzugehen, was sicher auch für das ganze Album gilt. Danach folgt “Morning Glory”, auf dem <a href="http://www.last.fm/music/Steve+Katz" class="bbcode_artist">Steve Katz</a> die Lead-Vocals singt und noch wesentlich optimistischer klingt als auf “Sometimes Im Winter”, welches auf der Folgeplatte als einziges Lied folgen sollte, auf dem nicht Clayton-Thomas die Lead Vocals singt - eine perfekte Nummer zum Aufstehen, um den Titel des Liedes Programm werden zu lassen. Dann folgt Kooper’s “My Days Are Numbered”, ein philosophischer Big Band-Lovesong. Klasse. Darauf folgt dann mit “Without Her” von Harry Nilsson komponiertes Easy Listening auf musikalisch allerhöchstem Niveau, bevor “Just One Smile” (geschrieben von Randy Newman) wieder hymnischer ausfällt: “Just One Smile to / Make my world worth livin’ / A little world to build my world upon” - kann man es besser ausdrücken als in so manchem Stück, das auf dieser Scheibe verarbeitet wird? Schwer.<br /><br />Doch es kommt noch besser: “<a title="Blood, Sweat &amp; Tears &ndash; I Can't Quit Her" href="http://www.last.fm/music/Blood,+Sweat+&amp;+Tears/_/I+Can't+Quit+Her" class="bbcode_track">I Can't Quit Her</a>”, eine famose Herzschmerznummer von Al Kooper setzt dem bisher gehörten die Krone auf. Man weiß natürlich sofort worum es geht, der Titel sagt alles. Das Intro, Kooper beginnt zu singen, man hört ihm den Schmerz förmlich an: “But the hands of time / Keep tickin’ on my back / Cause it’s been so long / Since I had her back beside me”. Noch dazu die Metaphern: “I can’t quit her / Cause in my darkest night / She comes on like a light”, (alp)traumhaft! Als ob das noch nicht reichen würde, intoniert das kurze (rückwärts gespielte?) Gitarrensolo perfekt die Verzweiflung, die Kooper empfunden haben muß, wenn sich dieses Lied auf eine wahre Begebenheit bezogen haben sollte. Das ist nicht zu toppen und so hört sich das von Steve Katz komponierte und gesungene “Meagan’s Gypsy Eyes” trotz Katz’ mehr als brauchbarem Organ fast wie ein Kinderlied an. Dann nimmt die Platte mit “Somethin’ Goin’ On” wieder Fahrt auf, das Intro hört sich an, als ob jemand an der Kirchenorgel abgedreht ist: “Somethin’ goin’ on / And I don’t know what it is” - genau. Könnte die Überschrift meiner Rezension dieser fast durchgängig magischen Platte sein! Dann kommt “House In The Country”, welches ohne Bläser fast als Beat-Nummer der frühen 60er durchgehen und auch von Mandred Mann oder Herman’s Hermits stammen könnte. Klassisch-episch wird es dann mit “The Modern Adventures Of Plato, Diogenes And Freud” (was für ein Songtitel!), bevor die Platte mit “So Much Love / Underture” ausklingt.<br /><br />Ich weiß nicht, welche Titel ich hervorheben soll! Warscheinlich fällt meine Wahl letztendlich dann doch zunächst mal auf die beiden Singles “I Love You More Than You’ll Ever Know” und “I Can’t Quit Her”, die in den Charts keinerlei Eindruck gemacht haben, was mir ein Rätsel ist. Obwohl die Platte mit positiven Kritiken überhäuft wurde, ist sie in den US-Charts nur bis auf Platz 47 gekommen. Sehr schade. Aber das sollte sich ja mit dem nächsten Album völlig ändern!<br /><br /><strong>Anmerkung:</strong> Diese Rezension wurde ebenfalls veröffentlicht auf dem <a href="http://romanmoeller.wordpress.com/2009/01/05/blood-sweat-tears-child-is-the-father-to-the-man-1968/" rel="nofollow">Roman Möller ONLINE Blog</a>!</div>]]></description>
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         <title>Die große Jahresendauswertung 2008</title>
         <link>http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal/2008/12/31/2d6wmo_die_gro%C3%9Fe_jahresendauswertung_2008</link>
         <pubDate>Wed, 31 Dec 2008 12:58:59 +0000</pubDate>
         <guid isPermaLink="true">http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal/2008/12/31/2d6wmo_die_gro%C3%9Fe_jahresendauswertung_2008</guid>
         <description><![CDATA[<div class="bbcode">Das Jahr 2008 ist zu Ende - und ich mache mir mal Gedanken, welche Interpreten mein musikalisches Jahr bestimmt haben und welche Interpreten in der Jahresendabrechnung meine Favoriten sind:<br /><br /><strong>ALBUM DES JAHRES - TOP 5</strong><br /><br /><strong>PLATZ 1: YOUNG KNIVES - SUPERABUNDANCE</strong><br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/e/eb/Superabundance.jpg/200px-Superabundance.jpg" /><br /><br />Was hatte ich Schiß, das mit den <a href="http://www.last.fm/music/Young+Knives" class="bbcode_artist">Young Knives</a> meine absolute Lieblings-Indie-Kapelle ihr zweites Album nach dem meisterhaften Debüt verpatzt - nichts davon ist eingetreten. Zwar etwas weniger punkig, aber textlich dennoch gewohnt bissig und musikalisch in der Summe nicht weniger messerscharf legen die Knives das Album vor, das mein Album des Jahres 2008 ist!<br /><br /><strong>PLATZ 2: COLD WAR KIDS - LOYALTY TO LOYALTY</strong><br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/6/6c/ColdWarKids-LoyaltyToLoyalty.jpg/200px-ColdWarKids-LoyaltyToLoyalty.jpg" /><br /><br />Ich habe die <a href="http://www.last.fm/music/Cold+War+Kids" class="bbcode_artist">Cold War Kids</a> überhaupt erst im vierten Quartal des Jahres entdeckt, als ich die Single &quot;<a title="Cold War Kids &ndash; Something Is Not Right With Me" href="http://www.last.fm/music/Cold+War+Kids/_/Something+Is+Not+Right+With+Me" class="bbcode_track">Something Is Not Right With Me</a>&quot; auf dem Sampler des Rolling Stone gehört habe - dann habe ich mir ein paar Gratis-Tracks (<a href="http://www.indiepedia.de/index.php/Cold_War_Kids" rel="nofollow">Link</a> und dann runterscrollen) angehört. Seitdem sind die Jungs aus meiner Musiksammlung nicht mehr wegzudenken. Ein verdienter zweiter Platz!<br /><br /><strong>PLATZ 3: WALTER BECKER - CIRCUS MONEY</strong><br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/bd/Circusmoney.jpg" /><br /><br />Ok, <a href="http://www.last.fm/music/Walter+Becker" class="bbcode_artist">Walter Becker</a> (für mich ja wegen <a href="http://www.last.fm/music/Steely+Dan" class="bbcode_artist">Steely Dan</a> längst ein Gitarrengott!) bringt ein neues Album raus. Es war im Grunde sofort klar, das dieses Album in der Jahresendabrechnung gut abschneidet. Becker hat sich wieder das beste Personal zusammengesucht und eine lässige Scheibe eingespielt, die warscheinlich keiner so machen könnte - außer vielleicht <a href="http://www.last.fm/music/Donald+Fagen" class="bbcode_artist">Donald Fagen</a>!<br /><br /><strong>PLATZ 4: LAST SHADOW PUPPETS - THE AGE OF THE UNDERSTATEMENT</strong><br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/4/46/The_Age_of_the_Understatement.jpg/200px-The_Age_of_the_Understatement.jpg" /><br /><br />Mit einem zumindest im Mainstream-Bereich einmaligen Konzept haben sicher nicht nur mich dieses Jahr die <a href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Last+Shadow+Puppets" class="bbcode_artist">Last Shadow Puppets</a> überrascht. Rockmusik mit klassischen Elementen und Sixties-Flair zu verbinden ist sicher nicht ganz neu - aber Alex Turner und Miles Kane haben da schon was eigenes draus gemacht, was es so noch nicht gegeben hat. Den Höreindruck habe ich jedenfalls. Platz 4.<br /><br /><strong>PLATZ 5: DIRTY PRETTY THINGS - ROMANCE AT SHORT NOTICE</strong><br /><br /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/1/1c/Dirtyprettythings-romanceatshortnotice.jpg/200px-Dirtyprettythings-romanceatshortnotice.jpg" /><br /><br />Das Debüt &quot;<a title="Dirty Pretty Things - Waterloo To Anywhere" href="http://www.last.fm/music/Dirty+Pretty+Things/Waterloo+To+Anywhere" class="bbcode_album">Waterloo To Anywhere</a> der <a href="http://www.last.fm/music/Dirty+Pretty+Things" class="bbcode_artist">Dirty Pretty Things</a> war mein persönliches Album 2006 - trotz der Tatsache, das die <a href="http://www.last.fm/music/Arctic+Monkeys" class="bbcode_artist">Arctic Monkeys</a> auch gerade ihr Debüt rausgehauen haben - die zweite etwas schwächere Scheibe wurde leider von der Nachricht überschattet, das Carl Barat die Band leider auflöst. Platz 5.<br /><br /><strong>DIE SONGS DES JAHRES - TOP 20</strong><br /><br />01. Young Knives - <a title="Young Knives &ndash; Counters" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Counters" class="bbcode_track">Counters</a><br />02. Walter Becker - <a title="Walter Becker &ndash; Circus Money" href="http://www.last.fm/music/Walter+Becker/_/Circus+Money" class="bbcode_track">Circus Money</a><br />03. Last Shadow Puppets - <a title="Last Shadow Puppets &ndash; Standing Next To Me" href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Last+Shadow+Puppets/_/Standing+Next+To+Me" class="bbcode_track">Standing Next To Me</a><br />04. Young Knives - <a title="Young Knives &ndash; Dyed In The Wool" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Dyed+In+The+Wool" class="bbcode_track">Dyed In The Wool</a><br />05. Young Knives - <a title="Young Knives &ndash; Fit 4 U" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Fit+4+U" class="bbcode_track">Fit 4 U</a><br />06. Cold War Kids - <a title="Cold War Kids &ndash; Mexican Dogs" href="http://www.last.fm/music/Cold+War+Kids/_/Mexican+Dogs" class="bbcode_track">Mexican Dogs</a><br />07. Last Shadow Puppets - <a title="Last Shadow Puppets &ndash; Calm Like You" href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Last+Shadow+Puppets/_/Calm+Like+You" class="bbcode_track">Calm Like You</a><br />08. Dirty Pretty Things - <a title="Dirty Pretty Things &ndash; Buzzards And Crows" href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Dirty+Pretty+Things/_/Buzzards+And+Crows" class="bbcode_track">Buzzards And Crows</a><br />09. Rooney - <a title="Rooney &ndash; Are You Afraid?" href="http://www.last.fm/music/Rooney/_/Are+You+Afraid%3F" class="bbcode_track">Are You Afraid?</a><br />10. The Raconteurs - <a title="The Raconteurs &ndash; You Don't Understand Me" href="http://www.last.fm/music/The+Raconteurs/_/You+Don't+Understand+Me" class="bbcode_track">You Don't Understand Me</a><br />11. Duffy - <a title="Duffy &ndash; Warwick Avenue" href="http://www.last.fm/music/Duffy/_/Warwick+Avenue" class="bbcode_track">Warwick Avenue</a><br />12. Kings Of Leon - <a title="Kings of Leon &ndash; Sex On Fire" href="http://www.last.fm/music/Kings+of+Leon/_/Sex+On+Fire" class="bbcode_track">Sex On Fire</a><br />13. Walter Becker - <a title="Walter Becker &ndash; Paging Audrey" href="http://www.last.fm/music/Walter+Becker/_/Paging+Audrey" class="bbcode_track">Paging Audrey</a><br />14. Young Knives - <a title="Young Knives &ndash; Light Switch" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Light+Switch" class="bbcode_track">Light Switch</a><br />15. Cold War Kids - <a title="Cold War Kids &ndash; Something Is Not Right With Me" href="http://www.last.fm/music/Cold+War+Kids/_/Something+Is+Not+Right+With+Me" class="bbcode_track">Something Is Not Right With Me</a><br />16. Young Knives - <a title="Young Knives &ndash; Up All Night" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Up+All+Night" class="bbcode_track">Up All Night</a><br />17. Dirty Pretty Things - <a title="Dirty Pretty Things &ndash; Plastic Hearts" href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Dirty+Pretty+Things/_/Plastic+Hearts" class="bbcode_track">Plastic Hearts</a><br />18. Young Knives - <a title="Young Knives &ndash; Terra Firma" href="http://www.last.fm/music/Young+Knives/_/Terra+Firma" class="bbcode_track">Terra Firma</a><br />19. Last Shadow Puppets - <a title="Last Shadow Puppets &ndash; My Mistakes Were Made For You" href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Last+Shadow+Puppets/_/My+Mistakes+Were+Made+For+You" class="bbcode_track">My Mistakes Were Made For You</a><br />20. Cold War Kids - <a title="Cold War Kids &ndash; I've Seen Enough" href="http://www.last.fm/music/Cold+War+Kids/_/I've+Seen+Enough" class="bbcode_track">I've Seen Enough</a><br /><br /><strong>ENTTÄUSCHUNG DES JAHRES</strong><br /><br />Die Enttäuschung des Jahres sind ziemlich deutlich die Kings Of Leon, leider. Ich liebe vor allem die ersten beiden Alben &quot;<a title="Kings of Leon - Youth And Young Manhood" href="http://www.last.fm/music/Kings+of+Leon/Youth+And+Young+Manhood" class="bbcode_album">Youth And Young Manhood</a>&quot; und &quot;<a title="Kings of Leon - Aha Shake Heartbreak" href="http://www.last.fm/music/Kings+of+Leon/Aha+Shake+Heartbreak" class="bbcode_album">Aha Shake Heartbreak</a>&quot; - die erste Single &quot;<a title="Kings of Leon &ndash; Sex On Fire" href="http://www.last.fm/music/Kings+of+Leon/_/Sex+On+Fire" class="bbcode_track">Sex On Fire</a>&quot; ließ vermuten, das da was Großes folgen würde - aber die Jungs schrammeln mir inzwischen leider zu wenig. Schade!<br /><br /><strong>CLASSIC-ENTDECKUNG DES JAHRES</strong><br /><br />Die Entdeckung des Jahres im Bereich &quot;Classic&quot; sind eindeutig <a href="http://www.last.fm/music/Blood,+Sweat+&amp;+Tears" class="bbcode_artist">Blood, Sweat &amp; Tears</a> - was für eine perfekte Mischung aus Rock, Jazz, Blues, Funk und Soul. Alles drin. Das gleichnamige Album habe ich hoch und runter gehört und ich werde meine Sammlung auf jeden Fall noch um weitere Alben erweitern. Außerdem ganz groß dieses Jahr: der Shaft-Soundtrack von <a href="http://www.last.fm/music/Isaac+Hayes" class="bbcode_artist">Isaac Hayes</a><br /><br /><strong>AUSBLICK</strong><br /><br />Kaum erwarten kann ich natürlich die nächste Scheibe von den Young Knives, die schon Anfang des Jahres 2009 erscheinen soll, wenn man der englischen Wikipedia Glauben schenken darf. Ich freu mich drauf. Außerdem wird man sicherlich mal wieder was von den Arctic Monkeys hören dürfen. Ansonsten sind weitere Kandidaten auf eine Platzierung im nächsten Jahr noch nicht wirklich absehbar.</div>]]></description>
               </item>
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         <title>Plattenteller: Doobie Brothers - Minute By Minute (1978)</title>
         <link>http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal/2008/11/17/2a77uu_plattenteller:_doobie_brothers_-_minute_by_minute_(1978)</link>
         <pubDate>Mon, 17 Nov 2008 11:17:29 +0000</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div class="bbcode"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/a/a4/The_Doobie_Brothers_-_Minute_by_Minute.jpg" /><br /><br />Bei der Rezension dieses Albums scheiden sich natürlich mal wieder die Geister - die Fans der <a href="http://www.last.fm/music/Tom+Johnston" class="bbcode_artist">Tom Johnston</a>-Ära stehen der <a href="http://www.last.fm/music/Michael+McDonald" class="bbcode_artist">Michael McDonald</a>-Phase der Gruppe bekanntermaßen sehr skeptisch gegenüber. Ich könnte mich auf Anhieb nicht entscheiden, welche Phase ich ingesamt besser finde - dem Michael McDonald stehe ich ja weitaus unkritischer gegenüber als so mancher Classic Rock Fan. Ich halte McDonald für einen guten Songwriter und noch besseren Keyboarder - nicht umsonst habe ich bei StudiVZ eine Gruppe namens “<em>Michael McDonald - Großmeister des Mainstreamtastenspiels</em>” gegründet, deren Mitgliederzahl sich bislang allerdings in sehr überschaubaren Grenzen hält.<br /><br />Bevor ich mit der musikalischen Betrachtung fortfahre: ich finde das Cover einfach super, auf dem <a href="http://www.last.fm/music/+noredirect/Doobie+Brothers" class="bbcode_artist">Doobie Brothers</a> in fast unübertrefflicher Lässigkeit posieren. Michael McDonald steht in der Mitte und schaut mit authentisch gespielter Gleichgültigkeit zur Seite - der Rest der Gruppe steht drumherum und macht dabei einen nicht weniger zugedröhnten Eindruck. Gut, das sieht alles sehr nach starkem Konsum aus - ich habe ungefähr zehn Leute befragt, wer von den Doobies auf dem Bild den breitesten Eindruck macht. Fast stets deutete die gefragte Person auf den links unten im Bild befindlichen Jeffrey “Skunk” Baxter, der mit seiner megamäßig getönten Brille in den Augen der Befragten offensichtlich etwas zu verbergen hat. Mit einem so deutlichen Ergebnis hatte ich nicht gerechnet, vor allem auch nicht zu Gunsten meines Lieblingsgitarristen!<br /><br />Nun zur Musik - das Album driftet zugegebenermaßen gelegentlich einen Tick zu sehr ins seichte und kitschige ab, was auch gleich beim Opener “Here To Love You” (US #65) erstmals geschieht. Einen Song mit einem solchen Titel kann man einem Hard-Rocker wohl schwerlich servieren, aber das ist ja auch keine Heavy Metal-Scheibe, die ich hier rezensiere. Der Titel beginnt mit einem geradezu deliziösen Keyboardintro und steigert sich in einen Refrain, wie er mir sicher zu seicht ist - am Ende gehts aber wieder aufwärts mit “<em>Just let me go on loving you / Don’t stop me now / While I’m feeling this way</em>”-Chören, die sofort im Ohr hängen bleiben. Es folgt mit “What A Fool Believes” (US #1) der größte Singlehit der Gruppe, der wie auch das Album (US #1) die Pole Position in den USA eroberte. Die Nummer zählt jetzt nicht zu meinen Lieblingsnummern - ein Klassiker ist es trotzdem, Co-Autor war <a href="http://www.last.fm/music/Kenny+Loggins" class="bbcode_artist">Kenny Loggins</a>. Besser gefällt mir da schon der Titeltrack “Minute By Minute” (US #14), bei dem McDonald mit ganz großen Keyboard-Intro glänzt. Ein Favorit meinerseits ist dann “Dependin’ On You” (US #25) - ein herrlich charmanter Text: “<em>Well there’s one thing that I know for sure / You gonna win life’s lovin’ cup</em>”. Pat Simmons und Michael McDonald haben die Nummer laut Credits zusammen geschrieben - keine Ahnung, wer von beiden den Text beigesteuert hat. Ich würde hier aber eher auf Simmons tippen. Mit “Don’t Stop To Watch The Wheels” folgt dann die mit Abstand rockigste Nummer - schon das Gitarrenintro, das sich wie ein roter Faden durch den ganzen Titel zieht, ist davon ein deutlicher Beleg. Ganz klar keine McDonald-, sondern eine Pat Simmons-Nummer - Jeffrey Baxter und Michael Ebert sind als Co-Autoren angegeben.<br /><br />Die zweite Hälfte des Albums beginnt dann mit “Open Your Eyes”, einer beim ersten Hören schmalzigen Nummer, die sich jedoch bei genauerem Hinhören schnell als Musterbeispiel für McDonalds Fähigkeiten am Tasteninstrument herausstellt - ganz stark! Dann kommt “Sweet Feelin’, mehr oder weniger ein Duett von Pat Simmons mit der viel zu früh verstorbenen <a href="http://www.last.fm/music/Nicolette+Larson" class="bbcode_artist">Nicolette Larson</a> (“<em>Lotta Love</em>”) - auch schön. “Steamer Lane Breakdown” ist dann die für Doobie-Alben schon fast obligatorische Instrumentalnummer, eine der Besten dazu. Es folgt “You Never Change” - eine weitere Simmons-Nummer, der man aber auch den Einfluß von McDonald auf die Gruppe (nicht zuletzt wegen seiner Background-Vocals) jederzeit anhört. Der Rausschmeißer “How Do The Fools Survive?” ist dann in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: geschrieben von Michael McDonald und <a href="http://www.last.fm/music/Carole+Bayer+Sager" class="bbcode_artist">Carole Bayer Sager</a> enthalten die letzten circa zwei Minuten ein sensationelles Gitarrensolo von Jeffrey “Skunk” Baxter. In der englischen Wikipedia war mal von einem <em>career defining guitar solo</em> die Rede. Genau das ist es. Weiterer bemerkenswerter Aspekt ist für mich die Tatsache, das die Doobies für ihre Verhältnisse mal fast philosophisch werden: “<em>Why do they come and ask for more? / They’ve got stars they don’t have wishes for / They’re just giving up their blame to me / How do the fools survive?</em>”. Man sollte den Text mal mit dem von “Rockin’ Down The Highway” vergleichen - das ist lyrisch schon ein anderes Level.<br /><br /><strong>Anmerkung:</strong> Diese Rezension wurde ebenfalls veröffentlicht auf dem <a href="http://romanmoeller.wordpress.com/2008/11/16/plattenteller-doobie-brothers-minute-by-minute-1978/" rel="nofollow">Roman Möller ONLINE Blog</a>!</div>]]></description>
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         <title>Cooles Glenn Frey-Zitat!</title>
         <link>http://www.last.fm/user/romanmoeller/journal/2008/08/02/23jkvd_cooles_glenn_frey-zitat!</link>
         <pubDate>Sat, 2 Aug 2008 16:43:29 +0000</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div class="bbcode">Ein sehr cooles Zitat von <a href="http://www.last.fm/music/Glenn+Frey" class="bbcode_artist">Glenn Frey</a> kann man in der aktuellen Ausgabe des Rolling Stone lesen, in dem ein luxuriöser Beitrag über die <a href="http://www.last.fm/music/Eagles" class="bbcode_artist">Eagles</a> steht. Frey sagt über die Eagles und vor allem <a href="http://www.last.fm/music/Don+Henley" class="bbcode_artist">Don Henley</a>:<br /><br /><em>&quot;Ohne Don Henley hätten wir nur Lovesongs und schöne Chöre. Wir wären <a href="http://www.last.fm/music/Air+Supply" class="bbcode_artist">Air Supply</a>.&quot;</em><br /><br />Sehr geil, Glenn! Nominiert für das musikalische Zitat des Jahres!</div>]]></description>
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